Ein Blick
zurück
Wo einst der König sein Ross
anspannte
Heimatverein rettet Fachwerk im
Schatten des alten “Hotel Möller”
Es ist das älteste Haus im
Dorf und war lange vom Verfall und vom Vergessen bedroht. Als „Fachwerk 1775“ (gesprochen:
„Siebzehn-Fünfundsiebzig“) rückt das alte Denkmal jetzt im neuen Glanz wieder verstärkt ins öffentliche
Interesse.

Uralt - aber überhaupt nicht von
gestern
Premiere im Grönegau: Am
“Fachwerk 1775” wurde mit und auf Lehm
gebaut
Lehm und Stroh - die Maurer am “Fachwerk 1775” in
Wellingholzhausen hantierten mit keinen anderen Materialien als die Erbauer des alten Denkmals vor knapp
zweieinhalb Jahrhunderten auch. Trotzdem ist es heute ein ungleich komfortableres Arbeiten. Moderne Produkte
machen den guten alten Lehm wieder salonfähig.
„Käfer-Sauna“ hinter silberner
Folie
Mit viel heißer Luft wurde Schädlingen im
Gebälk eingeheizt
Das „Fachwerk 1775“ in silber-weißer Folie verhüllt –
Christo in Wellingholzhausen?! Das alte Denkmal am ehemaligen Hotel Möller ist zwar für Kultur aller Art
offen, doch Verpackungskünstler waren hier im März 2010 dann doch nicht am Werk. Vielmehr verwandelte sich
das Fachwerkhaus im Zuge der Restaurierung in eine „Käfer-Sauna“. Dem gescheckten Nagekäfer, der sich als
unerwünschter Untermieter im uralten Gebälk eingenistet hatte, wurde ordentlich
eingeheizt.
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